19. Kunstnacht in Selb

Veröffentlicht am 23. Mai 2019 von Daniel

Es ist nun fast zwei Monate her, dass am 06. und 07. April 2019 in Selb eine Ausstellung für analoge Fotografie im Rahmen der Kunstnacht in Selb stattfand. Organisiert wurde die Gruppenausstellung im Pozellanikon von Benjamin Sieber, einem Mitglied des APHOG Next Teams. Jeder der Gruppe hat einen kleinen Teil zum Erfolg beigetragen und so wurde auch ein Ausstellungskatalog mit einer Auflage von 1000 Stück kostenfrei an die Besucher ausgegeben.

Die Bandbreite der gezeigten Fotos und der Fotografen war groß. Von professionellen Fotografen, Studenten und Künstlern wurden verschiedene analoge Prozesse, Ideen und Ergebnisse gezeigt. Mit dabei waren z. B. klassische Schwarz-Weiß-Fotos, großformatige Farbfotografien, Cyanotypien und Polaroids.

Aufbau & Präsentation

Ich bin am Freitag von Berlin nach Selb gereist, um mit dem Aufbau bereits am Freitag beginnen zu können. Mit im Gepäck hatte ich dieses Mal 4 gerahmte Bilder im Format 40 x 40 cm. Bei insgesamt 14 Ausstellern hat es etwas gedauert, bis jeder seinen Platz auf dem begrenzten Raum gefunden hatte. Bis zur Eröffnung am Samstag um 17 Uhr stand natürlich das Konzept, alle Fotos waren an den Wänden und es war sogar noch Zeit für ein Schnitzel.

Besucher der Ausstellung

Fazit

Den ganzen Abend über kamen interessierte Besucher bis in die Nacht hinein und die Kataloge gingen auch weg wie warme Semmeln. Für mich war es tatsächlich, das erste mal, dass ich gerahmte Bilder an die Wand gebracht habe und freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr bei der Kunstnacht dabei sein konnte. Durch die vielen Gespräche mit den anderen Ausstellern und ihre Art zu arbeiten habe ich sehr viele Anregungen, Gedanken und Ideen mit nach Hause genommen. Alles in allem eine rundum gelungene Ausstellung!


Teilnehmer: Alexander Gogoll, Anna Försterling, Benjamin Sieber, Daniel Krueger, Daniela Benzin, Dominik Dürkes, Fabian Reiche, Flo Slomka, Ivan Slunjski, Julian Roedel, Kersten Glaser, Michael Zürner, Nils Karlson, Stefan Stroessenreuther

Titelblid: © Fabian Reiche


Retrospektive

Veröffentlicht am 7. Januar 2019 von Daniel

Ich gebe zu, dass ich viel lieber nach vorne blicke, als zurück. Da so ein Rückblick aber auch einen Ausblick enthalten kann und ich schon länger einen Artikel plane, kann ich auch einfach alles in einem Abwasch erledigen. Auch wenn das neue Jahr schon angebrochen ist, soll es in diesem Beitrag also darum gehen, was im vergangenen Jahr alles passiert ist, welche Gedanken mich zu meiner Fotografie beschäftigt haben und was im neuen Jahr ansteht, jedoch ohne mir dabei all zu konkrete Ziele zu setzen.

Re·t·ro·s·pek·ti·ve, die (Substantiv, feminin)
Blick in die Vergangenheit; Rückblick, Rückschau. Kurzform: Retro

Tatsächlich habe ich im vergangenen Jahr deutlich weniger fotografiert als in den Jahren zuvor. Dafür habe ich mir umso mehr Gedanken über meine fotografische Arbeit gemacht und wie ich diese präsentieren kann. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich reflektiere meine gemachten Fotos sehr häufig und überlege, wie dieses oder jenes Bild in mein Portfolio passen könnte. Ich fotografiere meine Porträts seit 2016 fast ausschließlich mit analogen Kameras auf Schwarz-Weiß-Film und habe seitdem viele, interessante Menschen kennengelernt, die sich auf das Experiment eingelassen haben, vor meiner Kamera zu stehen. In den letzten zwei Jahren habe ich auch viele andere Künstler und Künstlerinnen getroffen, die meine Leidenschaft für das Analoge teilen, wofür ich überaus dankbar bin.

Mein Fokus lag 2018 also gar nicht so sehr beim Fotografieren selbst, sondern eher in der Frage, wo die Reise hingehen soll. Ich hatte das Glück gleich bei zwei Gruppenausstellungen eine Auswahl meiner Fotos zeigen zu dürfen. Dies stellte mich vor eine neue Herausforderung, da ich zu diesem Zeitpunkt meine Arbeiten noch nie offline präsentiert hatte. Ich musste mir also Gedanken über ein Konzept und eine Bildauswahl machen, was natürlich dazu führte, sich wiederum intensiv mit den eigenen Fotos auseinanderzusetzen.
Spannend und interessant waren vor allem die Gespräche, die sich mit den Künstlern und Besuchern bei den Ausstellungen selbst oder bei weiteren Präsentationen in kleinerem Kreis ergaben. Dies ermöglichte es mir, über den Tellerrand zu schauen oder über Fragen nachzudenken, die mir bisher gar nicht in den Sinn kamen. Es half mir dabei die eigene Fotografie von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten.

Aus der Serie "Botanical Garden with Annemarie” mit Annemarie Römer

Nun fotografiere ich schon seit geraumer Zeit auf Film mit alten Kameras, jedoch bin ich nach wie vor relativ unbeholfen in der Dunkelkammer. Bisher habe ich größtenteils meine Negative zwar selbst entwickelt, aber dann mit einem Negativscanner digitalisiert, um ihnen digital den Feinschliff zu geben. Im Laufe des vergangenen Jahres ergab es sich, dass ich nun Zugang zu einer Dunkelkammer habe. Dort kann ich mich ab sofort, je nach Lust und Laune, mit dem analogen Papierabzug beschäftigen. Im kleinen angeschlossenen Studio warten auch noch diverse Experimente auf mich, was zum Beispiel die Lichtsetzung mit künstlichen Lichtquellen und Lichtformern angeht.

Ich freue mich sehr, dass im vergangenen Jahr auch zwei meiner Fotoserien in den Online-Magazinen Shoot It With Film und linklens erschienen sind. Für mich ist das etwas ganz Besonderes und eine schöne Wertschätzung meiner Arbeit. Ich möchte weiterhin gerne daran arbeiten, dass verschiedene Bilderserien in diversen Magazinen veröffentlicht werden. Und wer weiß, vielleicht ist ja auch irgendwann mal eins dabei, welches man am Kiosk kaufen kann…

Ich habe viele Ideen für fotografische und künstlerische Projekte entwickelt, welche auf ihre Umsetzung warten. Ich habe mir vorgenommen neben der Porträtfotografie in anderen Bereichen aktiver zu werden.

Was war noch? Ach ja, ich habe mich viel über die sozialen Medien aufgeregt und etwas von dort zurück gezogen. Ich habe meine Webseite überarbeitet und einen Blog reaktiviert. Ich habe viele Ideen für fotografische und künstlerische Projekte entwickelt, welche auf ihre Umsetzung warten. Ich habe mir vorgenommen, neben der Porträtfotografie in anderen Bereichen aktiver zu werden. Ich habe oft mit dem Gedanken gespielt, in die Großformat- und Sofortbild-Fotografie einzusteigen.
Leider musste ich auch einige Porträttermine durch Beruf und Privates absagen oder auf unbestimmte Zeit verschieben. Dieses Jahr wird es aber wieder einige fest eingeplante Termine geben und ich hoffe, dass es wieder liebe Menschen gibt, die mir Vertrauen entgegen bringen und vor meiner Kamera stehen möchten.

Janina - Fotografiert mit einer Polaroid SX-70 und Impossible B&W Instant Film

Zusammenfassend kann ich sagen, dass auch wenn ich im vergangenen Jahr nicht all zu viel fotografiert habe, es mich trotzdem ein ganzes Stück nach vorne gebracht hat. Die Ausstellungen und Veröffentlichungen haben mich dazu angeregt, meine fotografische Arbeit zu reflektieren und zu präsentieren. Für das neue Jahr sind bereits einige, neue Projekte in Arbeit, aber dazu zu gegebener Zeit mehr. Dieses Jahr wird wieder die Webseite stärker in meinen Fokus rücken. Es wird neue Fotos, ein paar Gedanken zu meiner Fotografie und auch technische Einblicke in meine Arbeit geben. Hallo 2019!


aeg | 141analog | 2018

Veröffentlicht am 26. Juni 2018 von Daniel

Vom 15. bis 17. Juni 2018 fand in Nürnberg die Ausstellung für analoge Fotografie “141analog” statt. Die Organisatorin Daniela Benzin fragte mich vor einigen Monaten, ob ich Lust hätte gemeinsam mit insgesamt elf analogen Fotokünstlern aus ganz Deutschland eine Ausstellung auf die Beine zu stellen. Ich musste nicht sehr lange darüber nachdenken und sagte zu. Dies bedeutete für mich die erste Möglichkeit, ausgewählte Bilder großformatig auszustellen und einem Publikum zu präsentieren.

Der Ort war relativ schnell gefunden: Die Werkstatt 141 auf dem ehemaligen AEG Gelände in Nürnberg. Eine ehemalige, rustikale Industriehalle, welche aktuell für diverse Veranstaltungen angemietet werden kann. Durch die weiß gestrichenen Wände und hohen Fenster ein idealer Ort für eine Fotoausstellung. Das Repertoire der gezeigten analogen Aufnahmen reichte von Porträt über Landschaft bis zur Streetfotografie.

Bilderauswahl & Präsentation

Für mich stand fest, dass ich gerne aktuelle Arbeiten und ein Best-of der letzten Jahre zeigen wollte. Für mich bestand die besondere Herausforderung darin aus einer Vielzahl von Fotos nur wenige auszuwählen, welche an einer Ausstellungswand nebeneinander harmonieren und trotzdem einen Querschnitt meiner Arbeiten zeigen. Bei wenigen Bildern war mir sofort klar, dass ich sie mitnehme, andere wiederum wirkten eher störend, unruhig oder nicht passend. Letztendlich habe ich mich nach einer Weile für zwölf Fotos entscheiden können.

Da für die Bildauswahl schon viel Zeit ins Land gegangen war, entschied ich mich dazu die Fotos digitial Drucken zu lassen. Um die gesamte Ausstellungswand optimal auszunutzen, legte ich mich auf ein eher größeres Bildformat fest (50x50cm, Fujicolor Crystal Archive DPII). Ich ließ einen Testdruck machen und war von den Schwarz- und Weißtönen überzeugt, genau passend für meine Fotografie. Für mich war es etwas Besonderes meine Bilder erstmalig in dieser Größe in den Händen zu halten und so ließ ich die restlichen Drucke ebenfalls anfertigen. Da zwölf große Bilder die Wand schon gut ausfüllten, entschied ich mich gegen eine zusätzliche Rahmung, was sich später auch als die richtige Entscheidung herausstellte.

Aufbau der Ausstellung

Pünktlich um 19 Uhr am Freitagabend waren alle Aufbauarbeiten abgeschlossen, die ersten Besucher kamen und die Ausstellung wurde eröffnet. Es wurde ein langer Abend mit vielen interessanten Gesprächen und Feedback zu den ausgestellten Bildern. Am Samstag war es etwas ruhiger, da die Gäste über den ganzen Tag verteilt die Möglichkeit hatten der Werkstatt 141 einen Besuch abzustatten. Wir nutzten die Zeit, um uns gegenseitig über Themen der analogen Fotografie auszutauschen, diverse mitgebrachte Kameratechnik auszuprobieren und direkt vor Ort die so entstandenen Negative zu entwickeln.

Rundum eine gelungene Ausstellung, welche nur möglich war durch das Engagement eines jeden Einzelnen und der Koordination von Daniela. Ich freue mich sehr, dass ich ein Teil davon sein durfte, viele interessante Menschen kennengelernt habe und auf weitere zukünftige Zusammenarbeiten.

Begleitend zur Ausstellung gab es für jeden interessierten Besucher einen Katalog, um mehr über die Künstler und ihre Arbeiten zu erfahren. (Download ca. 9MB)

© Alexander Gogoll

Teilnehmer: Daniela Benzin, Patrick Leube, Daniel Krueger, Max Kuckelkorn, Jascha Eidam, Benjamin Sieber, Christian Dirks, Dominik Dürkes, Ivan Slunjski, Alexander Gogoll, Anna Försterling


Warum eigentlich analog?

Veröffentlicht am 30. April 2018 von Daniel

“Warum eigentlich analog?” Diese oder ähnliche Fragen bekomme ich relativ häufig gestellt. Na gut, eigentlich bekomme ich sie immer gestellt. Gleichzeitig ist es aber auch diejenige Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist.

Ein Großteil meiner Fotos entsteht mittlerweile auf Schwarz-Weiß-Film. Das bedeutet, im Falle von Porträts, einerseits enormes Vertrauen der Menschen vor meiner Kamera und andererseits natürlich eine aufwendige Nachbereitung meinerseits. Der Weg von der Aufnahme bis zum Papier oder zur digitalen Datei ist alles andere als trivial und mit viel Zeitaufwand und zusätzlichen Kosten verbunden. Warum tut man sich das also noch an?

Oft findet man sich plötzlich in einer Diskussion wieder, was denn jetzt eigentlich besser ist, digital, analog oder beides? Darum soll es an dieser Stelle aber nicht gehen, denn die Antwort lautet in aller Kürze: Weil es mir Spaß macht!

Ich fing vor ein paar Jahren an, mich mit der analogen Fotografie zu beschäftigen. Und das eigentlich nur, weil ich den Charme von analogen Farb- und Schwarz-Weiß-Fotos sehr mochte. Sie waren nicht gestochen scharf, körnig, fehlerbehaftet und alles andere als glattgebügelt. Auch wenn ich noch zu der Generation gehöre, für die damals analoge Urlaubsfotos selbstverständlich waren, ist das Gefühl und die Vorfreude auf ein fertiges Foto im digitalen Zeitalter leider verloren gegangen. Da ich mittlerweile aber wusste, was eigentlich mit analogen Techniken, alten Kameras und Film möglich ist, sah ich darin eine Herausforderung für mich selbst. Ich besorgte mir also eine analoge Kamera, ein paar Filme und unternahm die ersten Gehversuche. Das Warten auf den entwickelten Film kam mir wie eine halbe Ewigkeit vor. Als ich die fertigen Fotos dann in den Händen hielt, mochte ich die Ergebnisse sehr, auch wenn sie unscharf, unterbelichtet und alles andere als vorzeigbar waren. Immerhin bedeutete dies, dass die Kamera wenigstens noch funktionierte …

Um aber auf die eigentliche Frage zurückzukommen: Ich habe für mich selbst festgestellt, dass ich durch die analoge Fotografie genau an die Art von Fotos komme, wie ich sie mag. Und nicht nur das! Denn ich habe das Gefühl, dass ich mich durch die analoge Arbeitsweise sehr viel mehr mit dem Menschen oder dem Motiv vor der Kamera auseinandersetze. Schließlich wird während der Aufnahmen keine Bildoptimierung anhand digitaler Vorschauen vorgenommen, sondern sich voll und ganz auf den Menschen / das Motiv und die Aufnahme konzentriert, und zwar bevor ein Bild entsteht. Diese langsame und ruhige Art zu Arbeiten spiegelt sich auch in den Ergebnissen wieder. Durch die begrenzte Anzahl an Fotos pro Film denkt man lieber zweimal nach, bevor der Auslöser gedrückt wird. Ich denke, dass sich so viel intensiver mit einer einzigen Aufnahme auseinandergesetzt wird und mit jedem einzelnen Foto ensteht ein kleines Unikat.

Ich habe für mich also eine wunderbare Art zu fotografieren entdeckt, die zu mir passt und mit welcher ich genau die Ergebnisse erziele, die mir Freude bereiten. Natürlich bin ich bereit all den zusätzlichen Aufwand in kauf zu nehmen und investiere dafür gerne entsprechend Zeit.


#1

Veröffentlicht am 30. März 2018 von Daniel

Vor einer ganzen Weile gab es an dieser Stelle schon einmal soetwas wie einen Blog. Ursprünglich habe ich hier Bilderstrecken gezeigt, meistens von Reisen oder Natur. Später lag der Fokus überwiegend nur noch auf der Menschenfotografie, da ich zu diesem Zeitpunkt damit begann mich mit der Portätfotografie auseinanderzusetzen und ich unbedingt alles zeigen wollte.

Es kam der Zeitpunkt, wo ich mir die Frage stellte, ob ich wirklich meine Anfänge in der Porträtfotografie so präsent auf meiner Webseite dokumentieren wollte. Ich entschied mich dazu nur noch eine Art aktuelles Portfolio zu präsentieren und wer mehr Fotos sehen wollte, der sollte mich in den solzialen Netzwerken aufsuchen, wo ich ein bisschen aktiver war. Nun, einige Jahre später, sehe ich die Sache etwas anders: Ich möchte etwas aufschreiben, aber nicht etwa bei einem beliebigen sozialen Netzwerk. Die Kurzlebigkeit der dort geteilten Beiträge wird so manchen Inhalten einfach nicht gerecht. Ich möchte etwas aufschreiben, was nicht nach 5 Minuten in der Masse der Beiträge wieder verschwunden ist.

Damit einhergehend habe ich für mich den Entschluss gefasst, mich teilweise aus den sozialen Netzwerken zurückzuziehen. Die Gründe dafür sind vielfältig und ich möchte an dieser Stelle nicht auf alle eingehen. Dort gilt meistens das Motto, wer regelmäßig Inhalte liefert, wird gesehen und wer am lautesten schreit, wird wahrgenommen. Da ich Ersteres nicht garantieren möchte und für Letzteres noch nie der Typ war, spielt die Teilnahme an diesen Netzwerken für meine fotografische Arbeit nunmehr eine untergeordnete bis gar keine Rolle mehr. Viel mehr möchte ich den Fokus auf meine Webseite legen und diese etwas umstrukturieren. Ich arbeite an einem Newsletter, um über Veranstaltungen und Neues zu informieren und möchte in unregelmäßigen Abständen an dieser Stelle Artikel veröffentlichen. Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei natürlich bei der Fotografie und mein kreatives Schaffen. Das bietet mir die Möglichkeit, neben einem reinen Portfolio, auch Altes, Neues und Erlebtes zu zeigen und zu dokumentieren. Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann sogar einen altmodischen RSS Feed abonnieren.

Rückblick: Am 25. Februar 2018 durfte ich bei der Werkschau “That’s my work” im Fabriktheater Moabit zum ersten Mal einen Teil meiner Arbeiten ausstellen. Da es hier primär darum ging Aktuelles und Unfertiges zu zeigen, entschied ich mich zu einem etwas ungewöhnlichem Schritt: Ich verzichtete auf Wandbilder. Anstattdessen suchte sämtliche Prints zusammen und erstellte daraus ein Fotoalbum, eine Zusammenfassung meiner Arbeiten der letzten zwei Jahre. Zusätzlich stellte ich noch zwei kleine Staffeleien mit aktuellen Arbeiten auf meinen Tisch und fertig war die Werkschau. Insgesamt stellten ca. 20 Fotografen*innen und Künstler*innen ihre Werke aus und trotz meines reduzierten Aufbaus haben viele Besucher angehalten, meine Bilder betrachtet, das Fotoalbum durchgeblättert und interessiert Fragen gestellt. Die Ausstellung fand nur an diesem einen Tag statt und nachdem um 12 Uhr die Türen für das neugierige Publikum geöffnet waren, vergingen die darauf folgenden Stunden wie im Fluge. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Berliner Fotografen Alexander Platz, welcher bereits eine Neuauflage für 2019 in Aussicht gestellt hat.